UML, Übersicht für Entscheider
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Die Unified Modeling Language (UML) hat sich bereits seit einiger Zeit als Standardnotation zur Beschreibung objektorientierter Systeme entwickelt. Dies verdankt sie neben den erfolgreichen Normierungsbemühungen durch die OMG vor allem ihrer guten Eignung zur Beschreibung eines weiten Spektrums von Anwendungsdomänen in den jeweils erforderlichen Detaillierungen. Statische Aspekte können genauso wie dynamische und architektonische Sachverhalte modelliert werden. Das Selbstverständnis der UML kann als Notation beschrieben werden, so dass erst die Einbettung in ein geeignetes Vorgehensmodell den erfolgreichen Einsatz der UML für objektorientierte Projekte ermöglicht.
In diesem Übersichtsseminar wird daher der Einsatz der UML anhand eines an den RUP (Rational Unified Process) angelehnten prototypischen Vorgehensmodells aufgezeigt. Am Beispiel einer abgeschlossenen Fallstudie wird dabei ein Überblick über alle Diagrammarten der UML gegeben, die Aussagekraft der wichtigsten Diagramme durchleuchtet, der Weg zum Diagramm und Abhängigkeiten zwischen den Diagrammen aufgezeigt.Der Kurs berücksichtigt bereits die Neuerungen durch die UML 2.0.
Inhalt
- Objektorientierung: das Nötigste
- Vorgehensmodell:
- was ist das
- Iteratives und inkrementelles Vorgehen
- Einordnung und Abgrenzung von V-Modell, RUP (Rational Unified Process), XP (eXtreme Programming)
- Die Rolle der UML im Vorgehensmodell
- UML-Diagramme:
- Statische Sicht
- Dynamische Sicht
- Verteilungssicht
- Implementierungssicht
- Fallbeispiel:
- Anforderungsermittlung: Use-Case-Diagramme, Aktivitätsdiagramme, Zustandsdiagramme
- Analyse: Architekturdiagramme (Paketdiagramme, Verteilungsdiagramme, Komponentendiagramme, Kompositionsstrukturdiagramme), CRC-Cards, Klassendiagramme (Domänenmodell)
- Design: Kollaborationsdiagramme, Klassendiagramme (Spezifikationsmodell), Sequenzdiagramme, Zustandsdiagramme, Zeitablaufdiagramme, Kommunikationsdiagramme
- Toolunterstützung für die UML:
- Demonstration eines Case-Tools (z.B. Borland Together)
- Was unterstützen Case-Tools tatsächlich, was sind Marketing-Versprechen?
- Abgrenzung zur MDA (Model Driven Architecture)
Zielgruppe
Projektleiter, Entscheidungsträger und Softwareentwickler
Voraussetzungen
Erste Erfahrungen in objektorientierter Softwareentwicklung
Dauer
1 Tag
Teilnehmer
4 bis 10 Personen
